Wenn du dein erfolgreiches Projekt nicht (wie geplant) umsetzen kannst, ist das Wichtigste: früh, transparent und regelmäßig mit deiner Crowd kommunizieren. Gemeinsam müsst ihr klären, wie es weitergeht – z. B. mit einer neuen Lösung, einem Ersatz‑Dankeschön oder (wenn nötig) einer Rückzahlung.
Was du jetzt tun solltest
1) Sofort informieren (nicht abwarten)
- Schreibe ein Projektupdate (und beantworte offene Nachrichten), sobald klar ist, dass es Verzögerungen oder ein ernstes Problem gibt.
- Erkläre verständlich: Was ist passiert, was hast du bisher getan, was sind die nächsten Schritte und welcher Zeitplan ist realistisch?
2) Lösungsvorschlag machen
Je nach Situation können passende Wege sein:
- Lieferung verzögert sich: neuer realistischer Zeitplan + Zwischenstände
- Teilweise Umsetzung möglich: klar kommunizieren, was geliefert wird und was nicht
- Alternative/Ersatz‑Dankeschöns: nur anbieten, wenn du sie wirklich leisten kannst
3) Unterstützung / Dankeschöns: Zustimmung bei Änderungen
Wenn sich ein versprochenes Dankeschön inhaltlich ändert (anderes Produkt/anderer Umfang), stimmt das Projektteam das am besten transparent mit den Unterstützer:innen ab.
4) Geld & Rückzahlungen klären
Wenn die Umsetzung nicht mehr möglich ist, muss geklärt werden, was mit dem Geld passiert. Häufig führt der Weg über eine Rückzahlung (ganz oder teilweise) – je nach Einzelfall und dem, was bereits als Gegenleistung erbracht wurde.
Wichtig
- Bitte kommuniziere nicht „schön“, sondern ehrlich – das reduziert Konflikte und Rückfragen.
- Hinweis: In den Nutzungsbedingungen für Starter:innen findest du unter Ziffer 13 („Verpflichtung zu Projektupdates und Klärung bei Nicht-Leistung von Dankeschöns“) die grundlegende Erwartung, Unterstützer:innen regelmäßig zu informieren und bei Problemen aktiv zu klären, wie es weitergeht.
- Wenn du rechtliche/steuerliche Fragen zur Abwicklung hast, kann eine Steuer‑ oder Rechtsberatung sinnvoll sein (Startnext kann keine Rechtsberatung leisten).