In der Regel zahlst du Steuern auf die Einnahmen, die dir aus dem Crowdfunding tatsächlich ausgezahlt werden – also auf die Fundingsumme nach Abzug der Kosten/Gebühren.
Wie viel das am Ende ist, hängt stark davon ab, wer du bist (Privatperson/Unternehmen/Verein), was du anbietest (Dankeschön vs. freie Unterstützung/Spende) und wie du steuerlich aufgestellt bist.
Warum werden Gebühren vor der Auszahlung abgezogen?
Damit du steuerlich nicht mit einer Bruttosumme „rechnen musst“, die du gar nicht erhältst. Ausgezahlt wird die Fundingsumme abzüglich der anfallenden Kosten.
Wovon hängt die Steuerlast ab?
Typische Faktoren sind z. B.:
- Rechtsform / Steuerstatus (Einzelunternehmen, Kapitalgesellschaft, Verein usw.)
- Art der Finanzierung
- Dankeschön (Produkt/Dienstleistung) → kann als umsatzsteuerpflichtiger Leistungsaustausch gelten
- freie Unterstützung ohne Gegenleistung → kann je nach Setup umsatzsteuerneutral eingeordnet werden
- Spenden (bei gemeinnützigen Projekten) → eigene Regeln (Spendenbescheinigung etc.)
- Umsatzsteuer‑Situation (z. B. Kleinunternehmerregelung vs. umsatzsteuerpflichtig)
- Kosten & Ausgaben (z. B. Produktion/Versand), die den Gewinn beeinflussen
Wichtig
Startnext kann hierzu keine individuelle Steuerberatung leisten. Wenn du unsicher bist, lass das bitte kurz von einer Steuerberatung prüfen.
Als Einstieg findest du hier Erfahrungswerte und Hintergründe: Blog: Crowdfunding & Steuern