Das Anlegen und Starten eines Projekts ist kostenlos. Kosten entstehen erst, wenn dein Projekt erfolgreich finanziert wird und du eine Auszahlung erhältst. Startnext zieht die vereinbarte Provision, die Transaktionskosten und gegebenenfalls Mehrwertsteuer vor der Auszahlung von der Fundingsumme ab.
Was kostet Startnext?
Du zahlst keine Einrichtungsgebühr und keine laufenden Gebühren für das Anlegen oder Präsentieren deines Projekts. Wenn dein Projekt erfolgreich Geld sammelt und ausgezahlt wird, fallen folgende Kosten an:
- Erfolgs- beziehungsweise Plattformprovision: Die Höhe richtet sich nach deinem Plan.
- Transaktionsgebühren: Sie entstehen für die Zahlungsabwicklung und hängen unter anderem von der Bezahlmethode und den aktuellen Konditionen ab.
- Mehrwertsteuer: Sie wird auf Provision und Zahlungsabwicklung berechnet, wenn sie nach den unten beschriebenen Regeln anfällt.
Diese Kosten gelten unabhängig davon, ob du Crowdfunding, Fundraising oder privates Fundraising nutzt. Die genaue Höhe kann sich je nach Crowdfunding-Art, Plan und Zahlungsabwicklung unterscheiden.
Fallen Transaktionsgebühren an?
Ja. Beim Crowdfunding fallen Transaktionsgebühren für die Zahlungsabwicklung an. Sie entstehen in der Regel, wenn Unterstützungen tatsächlich eingezogen werden und es nach erfolgreichem Kampagnenende zur Auszahlung der Fundingsumme kommt.
Die genaue Höhe hängt unter anderem von der gewählten Bezahlmethode und den jeweils aktuellen Konditionen ab. Das gilt auch für Kreditkartenzahlungen: Kreditkartengebühren sind ein Bestandteil der Zahlungsgebühren.
Die aktuellen Transaktionsgebühren findest du auf der Startnext-Gebührenseite. Maßgeblich ist die dort veröffentlichte Übersicht.
Wo finde ich die aktuellen Preise und Gebühren?
Die jeweils aktuellen Provisionen, Transaktionskosten, Pläne und Staffelrabatte findest du auf der Startnext-Gebührenseite. Maßgeblich sind die dort veröffentlichten Konditionen.
Startnext unterscheidet zwischen den Plänen Basis, Pro, Premium und Enterprise. Die Pläne enthalten unterschiedliche Services und Funktionen.
Wann rechnet Startnext die Kosten ab?
Startnext zieht Provisionen und Transaktionskosten vor der Auszahlung direkt von der Fundingsumme ab. Gebühren entstehen im Zuge der Zahlungsabwicklung, wenn Unterstützungen tatsächlich eingezogen werden und eine Auszahlung der Fundingsumme erfolgt.
Du musst die Gebühren daher nicht im Voraus aus eigenem Geld bezahlen. Wenn dein Projekt nicht erfolgreich finanziert und nicht ausgezahlt wird, fällt keine Erfolgsprovision an.
Wie kalkuliere ich die Kosten in mein Fundingziel ein?
Rechne deinen tatsächlichen Finanzierungsbedarf, die Erfolgsprovision, die erwarteten Transaktionskosten und gegebenenfalls Mehrwertsteuer in dein Fundingziel ein. So wird nicht nur dein Projektbudget, sondern auch die Finanzierung der anfallenden Kosten durch die Crowd abgedeckt.
Die Kalkulation lautet vereinfacht:
benötigtes Projektbudget + Provision + Transaktionskosten + gegebenenfalls Mehrwertsteuer = erforderliches Fundingziel
Wenn du für die Umsetzung einen festen Mindestbetrag brauchst, bietet das Alles-oder-nichts-Prinzip zusätzliche Sicherheit: Unterstützungen werden nur eingezogen und ausgezahlt, wenn das Fundingziel erreicht ist. Wenn kein fester Mindestbetrag erforderlich ist, kannst du eine flexible Kampagne wählen. Berücksichtige auch dort die Abzüge bei der Planung.
Nutze für die konkrete Berechnung den Funding-Rechner und die aktuellen Konditionen auf der Gebührenseite. Feste Rechenbeispiele können durch unterschiedliche Pläne, Bezahlmethoden und steuerliche Voraussetzungen vom tatsächlichen Ergebnis abweichen.
Ich habe kein Geld – sind die Provisionen und Gebühren dann zu teuer?
Nein, du musst kein eigenes Geld für Provisionen und Gebühren im Voraus einsetzen. Crowdfunding soll gerade Projekte ohne vorhandenes Startkapital ermöglichen. Du zahlst erst, wenn dein Projekt erfolgreich Geld von der Crowd gesammelt hat und eine Auszahlung erhältst.
Das Anlegen und Präsentieren eines Projekts verursacht keine laufenden Kosten. Die Erfolgsprovision von Startnext, die Transaktionsgebühren des Zahlungsdienstleisters und gegebenenfalls die Mehrwertsteuer werden direkt aus der eingesammelten Fundingsumme beglichen.
Damit Crowdfunding im Netz funktioniert, braucht es unter anderem:
- technische Infrastruktur
- sichere Zahlungsabwicklung
- Sicherheitskonzepte und Schutz vor Missbrauch
- die Einhaltung regulatorischer Anforderungen
- Community-, Beratungs- und Plattformangebote
Startnext finanziert diese Leistungen über eine Erfolgsprovision. Um unterschiedliche Anforderungen möglichst fair abzubilden, unterscheiden wir verschiedene Crowdfunding-Arten und Pläne.
Wie plane ich die Kosten ein?
Rechne alle Kosten in dein Fundingziel ein:
- die Erfolgsprovision von Startnext entsprechend deinem Plan
- die Transaktionsgebühren des Zahlungsdienstleisters
- gegebenenfalls Mehrwertsteuer auf Provision und Transaktionskosten
Ein vereinfachtes Beispiel: Wenn du für dein Projekt 10.000 € benötigst und beispielhaft mit 10 % Provision, ungefähr 3 % Transaktionskosten und gegebenenfalls Mehrwertsteuer rechnest, kann ein Fundingziel von ungefähr 11.500 bis 12.000 € erforderlich sein. Nach Abzug der Kosten sollen die benötigten 10.000 € für dein Projekt übrig bleiben.
Die tatsächlichen Werte hängen von deinem Plan, den Bezahlmethoden, den aktuellen Konditionen und der steuerlichen Einordnung ab. Nutze deshalb den Funding-Rechner und die aktuelle Gebührenseite für deine konkrete Kalkulation.
Wie kann ich die Kosten reduzieren?
- Wähle zunächst den günstigsten Plan, der die benötigten Leistungen enthält.
- Nutze verfügbare Rabatt-Codes, beispielsweise für soziale Projekte, Impact-Initiativen oder zeitlich begrenzte Aktionen.
- Achte auf Rabatt-Codes in Newsletter, Social Media, bei Events, Office Hours und Academies.
- Berücksichtige den automatischen Staffelrabatt bei größeren Fundingsummen.
- Prüfe bei besonders großen Projekten, ob der Enterprise-Plan passt.
Warum gibt es keine freiwillige Plattformgebühr mehr?
Startnext hat früher auch mit freiwilligen Beiträgen der Crowd für die Plattform gearbeitet. Dieses Modell wurde geändert. Auch bei einer freiwilligen Gebühr stammt das Geld von der Crowd, wird aber nicht gleichmäßig verteilt: Empathische Personen zahlen häufig mehr, während andere den Regler auf null setzen.
Die Erfolgsprovision macht die Finanzierung der Plattform transparenter und nachvollziehbarer. Unterstützer:innen werden außerdem nicht durch eine zweite Spendenabfrage für die Plattform von deinem Projekt abgelenkt.
Wann berechnet Startnext Mehrwertsteuer?
Startnext hat seinen Sitz in Deutschland. Für Rechnungen über Dienstleistungen, Erfolgsprovisionen und Zahlungsabwicklung gelten folgende Regeln.
Mehrwertsteuer berechnen wir bei:
- Startenden aus Deutschland
- natürlichen Personen aus der Europäischen Union
- Firmen und Organisationen aus der Europäischen Union ohne Angabe einer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
- natürlichen Personen aus der Schweiz
Keine Mehrwertsteuer berechnen wir bei:
- Organisationen und Firmen aus der Europäischen Union mit angegebener Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
- Organisationen und Firmen aus der Schweiz
Die auf der Gebührenseite ausgewiesenen Nettokosten erhöhen sich nur dann um die gesetzliche Mehrwertsteuer, wenn sie nach diesen Regeln anfällt.
Kann ich meinen Plan später ändern?
Du kannst deinen Plan jederzeit upgraden, um zusätzliche Services oder Funktionen zu aktivieren. Ein Downgrade ist nicht möglich, weil Leistungen eines Plans bereits vor dem Entstehen der erfolgsabhängigen Kosten genutzt werden können.
Während eines Upgrades kannst du auch einen neuen Rabatt-Code aktivieren. Bei Fragen zu einem Upgrade kannst du dich an das Startnext-Team wenden.
Kann ich meine Crowdfunding-Art später ändern?
Nein. Nach dem Anlegen eines Projektentwurfs kannst du die gewählte Crowdfunding-Art nicht ändern. Wenn du eine andere Crowdfunding-Art nutzen möchtest, lege ein neues Projekt an.
Wie kann ich meine Provision reduzieren?
Wähle zunächst den günstigsten Plan, der die benötigten Funktionen und Services enthält. Führe erst dann ein Upgrade durch, wenn du zusätzliche Leistungen brauchst.
Weitere Möglichkeiten sind:
- Rabatt-Codes: Startnext bietet sie anlassbezogen über Newsletter, Social Media, Events, Office Hours und Academies an. Rabatt-Codes können beispielsweise für soziale Projekte oder Impact-Initiativen verfügbar sein.
- Rabatt-Code beim Upgrade: Du kannst bei einem Plan-Upgrade einen neuen Rabatt-Code aktivieren.
- Staffelrabatt: Je mehr dein Projekt einsammelt, desto geringer wird die Provision. Der Staffelrabatt kann die Provision automatisch um bis zu 50 % reduzieren.
- Enterprise-Plan: Für besonders große Projekte kann ein individuell abgestimmter Enterprise-Plan passend sein.
Welche Rabatte aktuell verfügbar sind, zeigt die Plan- und Gebührenübersicht. Einzelne Rabattaktionen, beispielsweise über den Newsletter, sind zeitlich oder an bestimmte Bedingungen gebunden.
Sind Hosting, Medien und Traffic kostenlos?
Ja. Das Hosting deiner Projektseite und der dort eingebundenen Medien ist kostenlos. Auch für Aufrufe deiner Projektseite, Bandbreite und Traffic entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Diese Infrastruktur wird über die Erfolgsprovision finanziert, die nur bei einer tatsächlichen Auszahlung der Fundingsumme anfällt.
Beachte die Aufbewahrungsfristen:
- Projektentwürfe werden nach sechs Monaten gelöscht.
- Projekte werden nach zehn Jahren archiviert.
