Startnext kombiniert Regeln, Prüfprozesse, technische Sicherheitsmaßnahmen und Meldewege, um Betrug und Missbrauch vorzubeugen. Zahlungen und die Verifizierung werden über Stripe abgewickelt. Wenn dir ein Projekt, eine Nachricht oder ein Finanzierungsangebot verdächtig vorkommt, klicke nicht auf Links, öffne keine Anhänge, gib keine sensiblen Daten weiter und melde den Vorgang.
Wie schützt Startnext mich und mein Projekt vor Betrug?
Startnext kombiniert Regeln, Prüfungen, technische Risikoanalysen und Meldewege. Ein vollständiger Schutz vor jedem Betrugsversuch ist nicht möglich, verdächtige Vorgänge werden aber im Rahmen unserer Prozesse geprüft.
- Alle Starter:innen bestätigen unsere Nutzungsbedingungen, die Nutzungsbedingungen für Starter:innen und die Startnext-Richtlinien.
- Projekte werden vor und nach dem Start im Rahmen unserer Prozesse auf die Einhaltung der Richtlinien geprüft. Bei Verstößen können Inhalte eingeschränkt oder entfernt werden.
- Vor Abschluss und Auszahlung werden Zahlungen und Auffälligkeiten erneut geprüft und plausibilisiert.
- Zahlungsvorgänge werden durch interne und externe Fraud-Scoring-Mechanismen bewertet.
- Die geldwäscherechtlich erforderliche Verifizierung, auch Know Your Customer oder KYC genannt, erfolgt über unseren Zahlungsdienstleister Stripe.
- Startnext erfasst eine ladungsfähige Anschrift der Starter:innen. Gewerblich startende Personen und Organisationen müssen außerdem ein Impressum am Projekt veröffentlichen.
- Nutzer:innen können verdächtige Projekte und mögliche Verstöße melden. Startnext prüft diese Meldungen.
Aktuelle Hinweise zum Phishing findest du im Startnext Phishing Radar.
Wie erkenne ich ein verdächtiges Finanzierungsangebot oder eine gefälschte Startnext-Nachricht?
Ein ungefragtes Finanzierungsangebot kann Betrug oder Spam sein, besonders wenn die absendende Person Druck ausübt, sensible Daten verlangt oder vorab Geld fordert. Auch professionell wirkende Nachrichten können gefälscht sein, weil Betrüger:innen Design, Tonalität und Namen echter Unternehmen imitieren.
Achte besonders auf diese Warnsignale:
- Absender: Nachrichten von Startnext kommen ausschließlich von E-Mail-Adressen, die auf @startnext.com enden. Freemailer-Domains wie gmail.com und leicht abgewandelte Domains sind verdächtig, wenn sich die Nachricht als Startnext ausgibt.
- Unpersönlicher Inhalt: Echte Startnext-Nachrichten enthalten in der Regel deinen Namen und konkrete Projektdetails. Generische Texte, fehlende Projektdetails oder eine fehlende Signatur sind Warnsignale.
- Auffällige Versprechen: Extrem hohe Summen oder schnelle Zusagen ohne vorherige Prüfung können „zu gut, um wahr zu sein“ sein.
- Druck: Zeitdruck, Drohungen oder Aufforderungen, sofort zu handeln, sind typische Betrugsmuster.
- Auffällige Sprache: Ungewöhnliche Formulierungen sowie viele Sprach- oder Grammatikfehler können auf eine Fälschung hinweisen.
- Sensible Daten: Sende unbekannten Absender:innen keine Ausweiskopien, Kreditkartendaten, Passwörter, Transaktionsnummern wie TANs oder Unternehmensdokumente.
- Verträge: Sei misstrauisch, wenn dir ungefragt fertige Verträge geschickt werden, die du nur noch unterschreiben sollst.
- Vorkasse: Überweise kein Geld für angebliche Gebühren, Versicherungen oder Transaktionen, damit anschließend ein Kredit oder Investment ausgezahlt wird.
- Ungewöhnliche Zahlungswege: Zahlungen über „PayPal an Freunde und Familie“ oder auf unbekannte Konten sind besonders verdächtig.
Was soll ich tun, wenn ich eine verdächtige Nachricht erhalten habe?
Klicke nicht auf Links, öffne keine Anhänge, antworte nicht und gib keine sensiblen Daten weiter.
- 1Prüfe die Absenderadresse, die Domain und deren genaue Schreibweise.
- 2Nutze keine Links, Anhänge oder Rückrufnummern aus der verdächtigen Nachricht.
- 3Bezahle nichts und übermittle keine persönlichen, finanziellen oder geschäftlichen Dokumente.
- 4Leite die Nachricht bei Bedarf an [email protected] weiter oder nutze das Startnext-Kontaktformular.
- 5Prüfe aktuelle Beispiele und Hinweise im Startnext Phishing Radar.
Wie melde ich ein Projekt, das möglicherweise gegen Gesetze oder die Startnext-Richtlinien verstößt?
Du kannst ein Projekt direkt über die betreffende Projektseite melden, wenn du einen möglichen Verstoß vermutest, zum Beispiel gegen Urheber-, Marken- oder Persönlichkeitsrechte oder gegen die Startnext-Richtlinien.
- 1Öffne die betroffene Projektseite.
- 2Scrolle nach unten in den Footer beziehungsweise Seitenbereich und wähle „Verstoß melden“.
- 3Beschreibe möglichst konkret, welcher Inhalt betroffen ist und warum du ihn für problematisch hältst.
Hilfreich sind:
- der Link zur Projektseite,
- die betroffene Stelle, zum Beispiel Text, Bild, Video, Dankeschön oder Update,
- eine kurze Begründung des vermuteten Regel- oder Rechtsverstoßes,
- gegebenenfalls weiterführende Links oder Screenshots.
Startnext prüft deine Meldung und meldet sich möglicherweise bei dir, wenn weitere Informationen benötigt werden. Je konkreter deine Angaben sind, desto schneller lässt sich der Vorgang in der Regel einordnen.
Ist Startnext PCI-konform oder PCI-zertifiziert?
Startnext verarbeitet Kartenzahlungen über Stripe, einen nach PCI DSS Level 1 zertifizierten Zahlungsdienstleister. Das ist die höchste Sicherheitsstufe in der Zahlungskartenindustrie.
Durch die Integration mit Stripe erfüllt Startnext die PCI-Anforderungen für die sichere Verarbeitung von Kartenzahlungen. Kartendaten werden direkt von Stripe verarbeitet und nicht auf Startnext-Servern gespeichert.
